Wiedersehen mit Lionel Bringuier

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne – und manchem auch ein Desaster. Das war bei Rachmaninows erster Sinfonie der Fall. Das Publikum verschmähte sie, die Kritik verriss sie. Für Rachmaninow folgten zwölf Jahre des Selbstzweifels bis zum Wahn – und als Ergebnis: die Sinfonie seines Lebens. Seine Zweite! Grosszügig, wogend, emotional. Mit diesem sinfonischen Phönix aus der Asche kehrt Lionel Bringuier als Gast zum Tonhalle-Orchester Zürich zurück. Der junge Ex-Chefdirigent und das Orchester kennen den Zauber des Anfangs. Zwischen ihnen funkte es 2013 auf Anhieb – und es funkte très français. Wenn die beiden nun mit Marc-André Dalbavies schillernd-flirrendem Flötenkonzert zu französischem Repertoire greifen, stehen die Chancen gut, dass nicht nur jedem Anfang, sondern auch diesem Wiedersehen ein Zauber inne wohnt.

Lionel Bringuier (Foto: Simon Pauly)
veröffentlicht: 16.04.2021

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April 2021
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