Konzertaufzeichnung: Faurés «Super flumina Babylonis»
Paavo Järvi dirigiert die erstaunliche Komposition eines 18-Jährigen.
Gabriel Faurés «Super flumina Babylonis» für Soli, Chor und Orchester ist eine Rarität – gleich im doppelten Sinn. Das Werk, das Fauré als 18-Jähriger auf jenen Psalm Nr. 136 komponiert hat, der auch Verdis berühmtes «Va, pensiero» inspirierte, wird äusserst selten aufgeführt. Und es war die erste von nur drei grossen geistlichen Kompositionen aus seiner Feder. Fauré schrieb sie 1863 für den Jahresendwettbewerb der École de musique classique et religieuse. Bei der Jury kam das Werk gut an: Es erhielt die Bewertung «sehr ehrenhaft», vom Musikkritiker des «Ménestrel» wurde es als «überaus bemerkenswert» bezeichnet. Hier dirigiert Paavo Järvi das Tonhalle-Orchester Zürich und die Zürcher Singakademie.
Programm
Tonhalle-Orchester Zürich
Paavo Järvi Music Director
Keiko Enomoto Sopran
Ursina Patzen Alt
Tiago Oliveira Tenor
Gregoire May Bass
Zürcher Sing-Akademie
Florian Helgath Einstudierung
Gabriel Fauré «Super flumina Babylonis» (Psalm 136)
Aufzeichnung vom 06. – 08. März 2024, Tonhalle Zürich
Konzert unterstützt von Merbag
Aufzeichnung unterstützt von der Elisabeth Weber-Stiftung
Konzertaufzeichnungen
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