Tschaikowskys erste Sinfonie und Szymanowskis erstes Violinkonzert

Mit diesem Konzertprogramm beendet Paavo Järvi die Gesamteinspielung der Sinfonien von Tschaikowsky mit der Aufführung der ersten Sinfonie. «Die Erste ist wundervoll naiv, so rein und so ehrlich. Man kann Tschaikowskys Jugend hören, durch und durch», sagt Paavo Järvi.

Lisa Batiashvili (Foto: Sammy Hart)
Paavo Järvi (Foto: Kaupo Kikkas)

Mit jungen 26 Jahren bereits, im Jahre 1866, war Tschakowsky als Professor ans Moskauer Konservatorium berufen worden, ein Jahr bevor er seine erste Sinfonie komponierte. Doch dann wollte niemand die gesamte Sinfonie aufführen. Nach einer Überarbeitung kam es schliesslich 1868 zur ersten Uraufführung. Eine weitere Fassung wurde 1883 uraufgeführt, ebenfalls in Moskau. Gar dreimal hat Tschaikowsky seine Fantasie-Ouvertüre «Romeo und Julia» überarbeitet, die zu Beginn des Konzertes erklingen wird, was zu drei Uraufführungen führte.

In der Saison 2015/16 war Lisa Batiashvili unsere Artist in Residence und ist seither etliche Male zurückgekehrt. Unvergessen bleiben ihre Konzerte mit Werken wie Sibelius' Violinkonzert oder jenem von Dvořák. Diesmal bringt sie Szymanowskis erstes Violinkonzert mit, ein sehr schwer zu spielendes Werk, sei es für die Solistin, sei es für das Orchester!

veröffentlicht: 27.02.2020