Paavo Järvi und Julia Kurzydlak (Foto: Gaëtan Bally)
Paavo Järvi und Julia Kurzydlak

«Das ist crazy, jetzt wird es ernst!»

2024 gewann Julia Kurzydlak den Hauptpreis bei der Conductors’ Academy, heute ist sie Paavo Järvis Assistant Conductor. Eine Geschichte in fünf Kapiteln über das Lernen und Lehren.

Susanne Kübler

1. Die erste Begegnung

Grosse Tonhalle, 3. Juni 2024: «Ich bin Julia aus Polen», sagt die damals 23-jährige Julia Kurzydlak, als sie im Rahmen der Conductors’ Academy erstmals vor dem Tonhalle-Orchester Zürich steht. Vor sich hat sie die Noten des Scherzos aus Brahms’ Serenade Nr. 1, hinter sich ein interessiertes Publikum inklusive Streaming-Gäste in aller Welt, neben sich Paavo Järvi.

Beim ersten Einsatz unterbricht er sie nach zwei Sekunden: «Bitte nicht wippen.»

Beim zweiten Einsatz greift er bereits nach einer Sekunde ein: «Das Orchester ist nicht zusammen, weil du zu wenig klar einsteigst.» Er zeigt vor, was er meint, und spricht dann auch noch über die Weichheit des Klangs und darüber, wie man die Entwicklung des Tempos steuern kann, damit die richtige Atmosphäre entsteht.

Beim dritten Einsatz bleibt er mit ihr in Bewegung, singt einzelne Linien mit, verdeutlicht ihre Gesten. Eine halbe Minute lang, bis zum nächsten Stopp.

Das ist nun eine Weile her, und es ist viel passiert seither. Aber Julia Kurzydlak, die seit Anfang der Saison 2025/26 Paavo Järvis Assistant Conductor ist, erinnert sich bestens an diese erste Begegnung. Auf die Frage, ob sie wegen der ständigen Unterbrechungen nicht in einen Wahnsinnsstress gekommen sei, lacht sie nur: «Nein, im Gegenteil! Gestresst war ich vorher, weil ich nicht wusste, was ich zu dem Orchester sagen sollte. Ich war die jüngste Kandidatin in dem Jahr und hatte noch nie auf einem solchen Niveau dirigiert. Als Paavo mich unterbrach, war ich deshalb froh: Er war da, er hatte die Kontrolle über die Situation. Ich musste nichts anderes tun, als zu lernen.»

Auch Paavo Järvi erinnert sich an diesen Moment. Ihre Präsenz sei ihm sofort aufgefallen, sagt er. Aber merkt er tatsächlich schon nach Sekunden, wo eine junge Dirigentin steht? «Grundsätzliche technische Dinge sieht man sehr schnell, und ich will die Zeit bei der Conductors’ Academy ja gut nutzen. Um festzustellen, wie musikalisch jemand ist, wie intelligent, wie lernfähig – dafür braucht man dagegen etwas länger.» Genauer gesagt ungefähr drei Tage: Danach entschied er, Julia Kurzydlak den Hauptpreis zu geben und sie für eine weitere Masterclass an sein Festival in Pärnu einzuladen.

Was das für sie bedeutete, lässt sich wie die ganze Conductors’ Academy auf YouTube nachschauen. Zuerst erhält sie den Publikumspreis und bedankt sich im erwartbaren Rahmen strahlend dafür. Sie habe sich sehr gefreut darüber, sagt sie, «aber ich dachte: Vielleicht hat ja einfach meine Familie fleissig für mich abgestimmt». Als Paavo Järvi ihren Namen dann auch beim Hauptpreis aufruft, wirkt sie dagegen geradezu fassungslos. «Das war ich tatsächlich! Denn in dem Moment habe ich realisiert: Das ist crazy, jetzt wird es ernst!»

2. Die Anfänge

Es war der zweite Schlüsselmoment auf ihrem Berufsweg, das Wort «lebensverändernd » fällt im Gespräch. Die erste entscheidende Wende hatte sie als Teenagerin erlebt. Sie spielte schon lange Geige damals, sah ihre Zukunft jedoch im Theater, als Regisseurin oder Schauspielerin. Dann kam sie per Zufall dazu, in ihrer Musikschule ein Weihnachtskonzert zu dirigieren, «und daraufhin fragte mich ein Lehrer, wo ich denn studieren wolle. Da begann ich nachzudenken und realisierte, dass der Beruf der Dirigentin alles zusammenbringt, was ich mag: Menschen, das gemeinsame Entwickeln von etwas, die Bewegung – und vor allem die Musik».

Sie hat sich dann selbstständig für die Aufnahmeprüfung an der Fryderyk-Chopin-Universität in Warschau vorbereitet, «ich habe mich dort mit einem wirklich eigenartigen Dirigierstil präsentiert». Aber man sah das Potenzial – und so erhielt sie im Studium ihren ersten regulären Unterricht. Daneben besuchte sie Meisterkurse, unter anderem bei Marin Alsop. Dort entstand eine Aufnahme, mit der sie sich dann bei der Conductors’ Academy bewarb: «Sie war nicht besonders gut, sie war auch nicht mehr aktuell. Doch es hat geklappt.»

Das war ein Glücksfall, nicht nur wegen des Preises. Im Vergleich zu einem Wettbewerb sei die Atmosphäre weniger kompetitiv gewesen, sagt sie: «Wir waren zu sechst, wir haben uns bestens verstanden.» Zudem lerne man viel, wenn man die Lektionen der anderen verfolgt: «Für mich war das wirklich ein ideales Format.»

Erste Begegnung: Julia Kurzydlak und Paavo Järvi bei der Conductors’ Academy im Juni 2024. (Foto: Priska Ketterer)
Foto: Priska Ketterer
Foto: Priska Ketterer
Foto: Priska Ketterer

Auch Paavo Järvi hatte einst in einer Masterclass eine Begegnung, für die er genau wie Julia Kurzydlak das Wort «lebensverändernd» benutzt. Zwar war für ihn als Sohn des Dirigenten Neeme Järvi das Berufsziel schon immer klar gewesen, «ich habe alles Grundlegende von meinem Vater gelernt: die Technik, wie man Partituren studiert, die ganze Haltung der Musik gegenüber». Aber die beiden Sommerkurse, die er während seines Studiums bei Leonard Bernstein besuchte, seien entscheidend gewesen. «In einer Welt, in der alle vorsichtig sind, fand Bernstein: Wir machen mehr, go for it. Manches wirkte ja geradezu übertrieben bei ihm, und doch war es stets überzeugend, weil er daran glaubte.»

3. Pärnu

Dass er selbst gerne unterrichtet, hat Paavo Järvi vor etlichen Jahren in seiner estnischen Heimat entdeckt – bei seinem Sommerfestival in Pärnu, wo er seine ersten Meisterkurse gab: «Ich mag den Prozess, ich will herausfinden, was jemand braucht.» Ausserdem lerne er sehr viel dabei, «mehr als die Studierenden!» Das Unterrichten helfe dabei, die eigenen Prinzipien aufzufrischen, «sich wieder mit den grundlegenden Wahrheiten zu verbinden, die man mit den Jahren vielleicht vergisst oder jedenfalls nicht mehr so sehr im Fokus hat».

Wie anstrengend die Auseinandersetzung mit diesen «grundlegenden Wahrheiten» ist, hat Julia Kurzydlak in Pärnu durchaus mitbekommen. Das Festival fand wenige Wochen nach der Conductors’ Academy statt, sie hatte deshalb kaum Zeit, das Repertoire zu lernen. Die Atmosphäre sei grossartig gewesen, sagt sie, «freundliche Leute, Summer-Vibes, es war wirklich speziell». Anders als in Zürich fühlte sie sich nun jedoch unter Druck: «Ich hatte diesen Preis gewonnen und dachte, dass Paavo viel von mir erwartet.» Er sei tatsächlich sehr kritisch gewesen, «aber zwischendrin hat er immer wieder nette Dinge gesagt oder einen absurden Spruch gemacht. Dann wusste ich – ok, es ist nichts falsch mit mir, er fordert mich, weil er mir etwas zutraut».

Was Paavo Järvi fordert, ist nicht mit ein paar Schlagworten zu fassen. Denn Dirigieren ist ein seltsamer Beruf: Es existieren keine Patentrezepte dafür, und doch kann man vieles falsch machen – technisch, musikalisch, psychologisch. Gleichzeitig gebe es nicht viele Jobs, bei denen man die Leute so leicht täuschen könne, sagt Järvi. Er selbst werde oft als «wenig emotional» kritisiert, weil seine Bewegungen relativ klein und direkt sind. Doch das «Herumturnen» bringe nichts, «damit kann man viele beeindrucken, aber nicht jemanden, der etwas vom Dirigieren versteht».

Geht es denn um Klarheit? «Ja, aber nicht nur.» Wenn die Klarheit mit einer voraussehbaren musikalischen Logik verbunden sei, funktioniere das zwar, «und viele Orchester mögen das. Aber das Interessante beginnt dort, wo etwas nicht vorhersehbar ist». Wie man an diesen Punkt kommt – das ist ein individueller und langer Weg. Es braucht Talent und Erfahrung, Chancen und die Fähigkeit, sie zu packen. Und dazu das, was Paavo Järvi «innere Energie» nennt: «Das ist das Wichtigste überhaupt. Julia hat es.»

4. Die Einladung

Nach dem Festival reiste Julia Kurzydlak nach Hause, nach Polen, «um sehr viel zu schlafen und allen zu erzählen, was ich in Zürich und Pärnu erlebt hatte». Sie begann ihr letztes Master-Jahr und dirigierte ein paar Konzerte, vor allem mit zeitgenössischen Werken. Irgendwann erhielt sie eine Einladung von einem Schweizer Orchester, sich als Assistant Conductor zu bewerben. «Ich schrieb dann Paavo und fragte ihn um Rat, wie ich mich dort am besten präsentieren soll. Aber er meinte nur: Nein, da musst du nicht hingehen, ich möchte dich als Assistant Conductor in Zürich haben.»

Für sie war das weit mehr als die Erfüllung eines Traums: «Es gab mir einen tiefen Frieden, ein Vertrauen. Ich wusste: Für eine gewisse Zeit kann ich nun einfach arbeiten und lernen.»

5. Der Alltag

Seit September 2025 ist sie nun also in Zürich. Sie begleitet die Proben, überprüft vom Saal aus die Klangbalance, notiert interpretatorische Details. Am Anfang sei sie unsicher gewesen, «das Orchester ist so gut, ich wusste gar nicht, ob mir überhaupt etwas auffällt». Diese Zweifel haben sich längst in Luft aufgelöst. Wie aktiv sie mithört und mitdenkt, ist in jeder Probe zu erleben. Dabei beobachtet sie Paavo Järvi mindestens so genau wie er sie damals während der Conductors’ Academy: «Es fällt mir zum Beispiel auf, dass er häufig singt. Das funktioniert besser als lange Erklärungen.»

Nach den Proben wird diskutiert: «Wir reden wirklich viel über Musik – über die Stücke, die geprobt werden, aber auch über andere. Wenn ich eine Frage habe zu Schuberts Sinfonie Nr. 5, sagt Paavo: Ok, Schubert, und dann geht es los. Er hat alles in seinem Kopf, er muss nur die richtige Schublade ziehen.» Auch über Kunst reden die beiden, über Politik, über philosophische Themen. Und nie verlaufe das Gespräch von oben nach unten: «Ich höre oft Geschichten von Kollegen, die nicht einmal die Partituren ihrer Chefdirigenten sehen dürfen. Bei Paavo ist das anders, er teilt alles mit mir.»

Er tut das bewusst: «Es gab Leute, die mir eine Tür geöffnet haben. Jetzt sehe ich es als meine Aufgabe, anderen eine Tür zu öffnen.» Obwohl er selbst nie Assistant Conductor war, «weil mich keiner genommen hat», sieht er diese Position als wichtige Etappe auf dem Weg in die professionelle Welt. Allerdings nur, wenn ein echter Austausch stattfindet: «Es bringt nichts, wenn eine Assistentin nur den Kaffee servieren muss und dann heisst es: Bye, bis morgen.»

Wenn Paavo Järvi zwischen seinen Zürcher Einsätzen anderswo gastiert, verfolgt Julia Kurzydlak eigene Projekte. Sie nimmt an Wettbewerben teil, dirigiert in Polen, in der Tonhalle hat sie das Familienkonzert «Der Froschkönig» geleitet. Wie sehr ist sie da beeinflusst von dem, was sie als Assistant Conductor erlebt? Natürlich sei Paavo Järvi ihr «Role Model», sagt sie, «das ist völlig normal. Man kann nicht alles ausschliesslich aus sich selbst entwickeln». Das gilt durchaus nicht nur am Anfang einer Karriere: Er lerne bis heute von anderen, sagt Paavo Järvi. Vor allem nicht ganz geglückte Aufführungen seien häufig aufschlussreich. Und immer wieder findet er auf YouTube Aufnahmen, die ihn inspirieren, kürzlich beispielsweise «La Bohème» mit Herbert von Karajan: «Es ist wirklich beeindruckend, wie er jeden einzelnen Aspekt unter Kontrolle hatte!»

Was beide unabhängig voneinander auch noch erwähnen: Wie wichtig die Chemie sei beim Lernen. «Das war die schönste Entdeckung in den ersten Wochen in Zürich: dass wir ganz ähnlich über Musik nachdenken, dass uns oft dieselben Dinge auffallen», sagt Julia Kurzydlak. Paavo Järvi sieht das genauso – und zwar so sehr, dass ihr Vertrag schon kurz nach dem Start für die Saison 2026/27 verlängert wurde.

Conductors’ Academy

Vom 10. bis 12. Juni 2026 findet die sechste Conductors’ Academy statt. Das Format ist beliebt: Rund 300 Dirigier-Talente bewerben sich pro Ausgabe für einen Platz, Paavo Järvi wählt sechs von ihnen aus. Sie erarbeiten an zwei Tagen in Meisterklassen mit dem Tonhalle-Orchester Zürich ein Programm, das sie dann am dritten Tag in einem Abschlusskonzert präsentieren. Sowohl die Meisterkurse als auch die finale Aufführung können nicht nur im Saal verfolgt werden, sondern auch auf YouTube. Am Ende gibt es einen Publikumspreis – und Paavo Järvi verleiht als Hauptpreis eine Einladung für die Meisterklasse bei seinem Festival in Pärnu.

Die siebte Conductors’ Academy findet zu Beginn der Saison 2026/27 statt, also bereits von Mi 26. – Fr 28. August 2026

August 2026
Mi 26. Aug
10.00 Uhr

Conductors' Academy: Masterclass 1

Paavo Järvi Music Director, Wies de Boevé Kontrabass, Hannah Howard Andresen Dirigentin, Rémi Geniet Dirigent, Polina Lebedieva Dirigentin, Rui Miguel Marques Dirigent, Aleksandra Melaniuk Dirigentin, César Ramos Dirigent Wagner, Bottesini, Brahms, Strauss (Sohn)
Freier Eintritt
Mi 26. Aug
19.30 Uhr

Conductors' Academy: Masterclass 2

Paavo Järvi Music Director, Wies de Boevé Kontrabass, Hannah Howard Andresen Dirigentin, Rémi Geniet Dirigent, Polina Lebedieva Dirigentin, Rui Miguel Marques Dirigent, Aleksandra Melaniuk Dirigentin, César Ramos Dirigent Wagner, Bottesini, Brahms, Strauss (Sohn)
Freier Eintritt
Do 27. Aug
10.00 Uhr

Conductors' Academy: Masterclass 3

Paavo Järvi Music Director Wagner, Bottesini, Brahms, Strauss (Sohn)
Freier Eintritt
Do 27. Aug
13.45 Uhr

Conductors' Academy: Masterclass 4

Paavo Järvi Music Director, Wies de Boevé Kontrabass, Hannah Howard Andresen Dirigentin, Rémi Geniet Dirigent, Polina Lebedieva Dirigentin, Rui Miguel Marques Dirigent, Aleksandra Melaniuk Dirigentin, César Ramos Dirigent Wagner, Bottesini, Brahms, Strauss (Sohn)
Freier Eintritt
Fr 28. Aug
19.30 Uhr

Conductors' Academy: Abschlusskonzert

Tonhalle-Orchester Zürich, Paavo Järvi Music Director, Wies de Boevé Kontrabass, Hannah Howard Andresen Dirigentin, Rémi Geniet Dirigent, Polina Lebedieva Dirigentin, Rui Miguel Marques Dirigent, Aleksandra Melaniuk Dirigentin, César Ramos Dirigent, Andrea Thilo Moderation Wagner, Bottesini, Brahms, Strauss (Sohn)
Im Verkauf
Juni 2026
Fr 12. Jun
19.30 Uhr

Conductors' Academy: Abschlusskonzert

Tonhalle-Orchester Zürich, Paavo Järvi Music Director, Sabine Poyé Morel Flöte, Sarah Verrue Harfe, Lamar Elias Dirigentin, Wayne Gao Dirigent, Myrto Gkekou Dirigentin, Yukuang Jin Dirigent, Daniel Seonggeun Kim Dirigent, Mats Thiersch Dirigent, Andrea Thilo Moderation Beethoven, Mozart, Schostakowitsch, Strauss (Sohn)
Do 11. Jun
13.45 Uhr

Conductors’ Academy: Masterclass 4

Tonhalle-Orchester Zürich, Paavo Järvi Music Director, Sabine Poyé Morel Flöte, Sarah Verrue Harfe, Lamar Elias Dirigentin, Wayne Gao Dirigent, Myrto Gkekou Dirigentin, Yukuang Jin Dirigent, Daniel Seonggeun Kim Dirigent, Mats Thiersch Dirigent Strauss (Sohn), Mozart
Freier Eintritt
Do 11. Jun
10.00 Uhr

Conductors’ Academy: Masterclass 3

Tonhalle-Orchester Zürich, Paavo Järvi Music Director, Sabine Poyé Morel Flöte, Sarah Verrue Harfe, Lamar Elias Dirigentin, Wayne Gao Dirigent, Myrto Gkekou Dirigentin, Yukuang Jin Dirigent, Daniel Seonggeun Kim Dirigent, Mats Thiersch Dirigent Beethoven, Schostakowitsch
Freier Eintritt
Mi 10. Jun
19.30 Uhr

Conductors’ Academy: Masterclass 2

Tonhalle-Orchester Zürich, Paavo Järvi Music Director, Sabine Poyé Morel Flöte, Sarah Verrue Harfe, Lamar Elias Dirigentin, Wayne Gao Dirigent, Myrto Gkekou Dirigentin, Yukuang Jin Dirigent, Daniel Seonggeun Kim Dirigent, Mats Thiersch Dirigent Beethoven, Strauss (Sohn), Mozart
Freier Eintritt
Mi 10. Jun
10.00 Uhr

Conductors’ Academy: Masterclass 1

Tonhalle-Orchester Zürich, Paavo Järvi Music Director, Sabine Poyé Morel Flöte, Sarah Verrue Harfe, Lamar Elias Dirigentin, Wayne Gao Dirigent, Myrto Gkekou Dirigentin, Yukuang Jin Dirigent, Daniel Seonggeun Kim Dirigent, Mats Thiersch Dirigent Schostakowitsch
Freier Eintritt
veröffentlicht: 01.06.2026