11.

JUN DO

Steven Isserlis – Elgars Cellokonzert

Tonhalle-Orchester Zürich
Paavo Järvi Chefdirigent und Music Director
Steven Isserlis Violoncello
Arthur Honegger "Pacific 231", Mouvement symphonique Nr. 1
Edward Elgar Cellokonzert e-Moll op. 85
Pause Arthur Honegger "Pastorale d'été", Poème symphonique
Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 1 f-Moll op. 10
Beginn 19H30

Weitere Konzertdaten:
10.06.2020 – 19H30
12.06.2020 – 22H00

Preise CHF 160 / 125 / 80 / 40

Ausklang

Nach dem Konzert im Konzertfoyer
mit Ilona Schmiel und Gästen

Steven Isserlis (Foto: Satoshi Aoyagi)
Paavo Järvi (Foto: Priska Ketterer)
Die einen blickten nach vorn, die anderen zurück, die dritten taten sogar beides: Die 1920-er waren ein Jahrzehnt kaleidoskopischer Perspektiven. Der zu Ende gegangene Weltkrieg und ein neuer Freiheitsdrang, Technik und Charleston verschmolzen zu einem einzigartigen Lebensgefühl. Dieses transportieren an diesem Abend Chefdirigent Paavo Järvi, Cellist Steven Isserlis und das Tonhalle-Orchester in die Maag – mit Musik unter anderem des damals 18-jährigen Wunderkindes Dmitri Schostakowitsch, der in seiner ersten Sinfonie spätromantische Emotionen aufkocht, um sie gleichzeitig zu brechen, Edward Elgars, der im Cellokonzert die Schrecken des Ersten Weltkriegs reflektiert – oder Arthur Honeggers. Der Schweizer hält 1920 noch die Poesie eines Sommertages in den Alpen fest, um 1924 mit seiner Lokomotiven-Musik «Pacifik 231» dem Temporausch zu verfallen.
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