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NOV FRI

Paavo Järvi – Tschaikowskys Sechste

Tonhalle-Orchester Zürich
Paavo Järvi Chefdirigent und Music Director
Pekka Kuusisto Violine
Erkki-Sven Tüür "Sow the Wind..." für Orchester Schweizer Erstaufführung
Jean Sibelius Zwei Humoresken op. 87 für Violine und Orchester
Vier Humoresken op. 89 für Violine und Orchester
Zwei Serenaden op. 69 für Violine und Orchester
Erkki-Sven Tüür "Walk on the Rope" für Violine und Klavier
Pause Pjotr I. Tschaikowsky Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 "Pathétique"

Tonhalle Maag (Konzertsaal)
Prices CHF 160 / 125 / 80 / 40

Ausklang

Nach dem Konzert im Konzertfoyer
mit Ilona Schmiel und Gästen

«Tragische Sinfonie»? Irgendwie zu konkret. «Programm-Sinfonie»? Irgendwie zu technisch. Tschaikowskys sechste Sinfonie war bei ihrer Uraufführung zunächst noch ein namenloses Werk. Erst der Vorschlag von Komponistenfreund Mussorgsky, sie «die Pathetische» zu nennen, begeisterte Tschaikowsky auf Anhieb. Ab dann hatte seine «beste Sinfonie» auch den besten Namen. Befreundete Kollegen sind auch der neue Chefdirigent und Music Director Paavo Järvi und der Komponist Erkki-Sven Tüür. Als Jugendliche rockten sie mit der estnischen Kultband «In Spe» das Baltikum. Fast 40 Jahre später ist Erkki-Sven Tüür diese Saison Inhaber des Creative Chair beim Tonhalle-Orchester Zürich. Sein «sow the wind» («Wer Wind säht...») aus dem Jahr 2015 eröffnet das Konzert, welches mit « … Sturm ernten» à la Erkki-Sven Tüür, Sibelius’ Humoresquen und Serenaden sowie dem finnischen Geiger Pekka Kuusisto zeigt, dass die Musikszene im hohen Norden alles andere als frostig ist.
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